AKTUELLES

 

AUSSTELLUNGSPROJEKT CHECKPOINT CHARLIE – ZEITZEUGINNEN GESUCHT!

Die Friedrich-/Ecke Zimmerstraße als Ort der DDR-Grenzübergangsstelle und des westalliierten Kontrollpunktes ist einer der bekanntesten Mauerorte. Anlässlich eines neuen Ausstellungsvorhabens sucht die Stiftung Berliner Mauer ZeitzeugInnen, die ihre Erinnerungen an diesen historischen Ort teilen möchten.

Haben Sie in Ost- oder West-Berlin in der Nähe des Grenzübergangs gelebt oder gearbeitet? Oder sind sie am Checkpoint Charlie ein- und ausgereist? Haben Sie noch Erinnerungen an den Oktober 1961, als sich sowjetische und amerikanische Panzer hier gegenüberstanden? Oder an die zahlreichen Besuche von PolitikerInnen wie z.B. US-Präsident John F. Kennedy? Ist Ihnen am Checkpoint Charlie die Flucht aus der DDR gelungen? Oder wurden Sie hier festgenommen? Gehörten Sie zu den zahlreichen DemonstrantInnen in der Zimmerstraße oder haben Sie Protestaktionen miterlebt? Oder haben Sie für die Medien über oder von diesem Ort berichtet?

Mit Ihren Erzählungen möchten wir in der Stiftung Berliner Mauer die vielfältigen Geschichten dieses historischen Ortes anschaulich machen und sie für kommende Generationen bewahren. Dafür sammeln wir Ihre Erinnerungen in unserem ZeitzeugInnen-Archiv und interessieren uns für Ihre Fotos und Objekte.

Senden Sie uns folgendes Kontaktformular [PDF, 120,00 KB] postalisch oder per Mail an:
Helena Gand
Stiftung Berliner Mauer
Bernauer Str. 111
13355 Berlin
Email: gand@stiftung-berliner-mauer.de oder rufen Sie uns an unter +49 (0)30 / 467 9866-71.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Vielen Dank!

FÜHRUNGEN IN DER GEDENKSTÄTTE GÜNTER LITFIN

Gedenkstätte Günter Litfin
Seit dem 24. August 2017 ist die Gedenkstätte Günter Litfin im Wachturm der ehemaligen Führungsstelle Kieler Eck Teil der Stiftung Berliner Mauer.

Die Gedenkstätte Günter Litfin befindet sich in einer ehemaligen Führungsstelle der DDR-Grenztruppen am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Am 24. August 1961 versuchte unweit von hier Günter Litfin die Flucht und wurde erschossen.

Der Gedenkort ist im Rahmen von Führungen ab dem Frühjahr wieder zugänglich. Die Teilnehmenden erfahren eine wenig bekannte Geschichte über den Menschen Günter Litfin, der als Erster an der Berliner Mauer erschossen wurde, und dessen Bruder Jürgen Litfin, der nach dem Mauerfall die ehemalige Führungsstelle vor Verfall und Abriss bewahrte und dort in jahrzehntelangem Engagement einen Erinnerungsort für seinen Bruder eingerichtet hat. Zudem wird anhand des historischen Ortes die Funktionsweise des DDR-Grenzregimes gezeigt.

Termine und Anmeldung
Von April bis Oktober jeden Samstag um 15:00 Uhr.
Telefonische Anmeldung erforderlich bis zum Freitag
vor dem jeweiligen Termin (030 / 467 98 66-23).

Kosten
5,00 €, ermäßigt 3,00 € pro Person, Schüler/innen kostenfrei

Hinweise
Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen maximal 15 Personen den Turm gleichzeitig betreten dürfen. Zudem sollten die Teilnehmenden schwindelfrei sein und feste Schuhe anhaben.

Adresse
Gedenkstätte Günter Litfin
Kieler Straße 2
10155 Berlin

www.gedenkstaette-guenter-litfin.de