Über die Stiftung Berliner Mauer
Hier erklären wir, was die Stiftung Berliner Mauer ist.
Und was ihre Aufgaben sind.
Die Stiftung Berliner Mauer hat 6 Orte:
• die Gedenk-Stätte Berliner Mauer
• die Erinnerungs-Stätte Notaufnahme-Lager Marienfelde
• die East Side Gallery
• die Gedenk-Stätte Günter Litfin
• der Checkpoint Charlie
• das Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt
Alle Orte sind wichtige Erinnerungs-Orte.
Sie erinnern an die Teilung von Berlin und Deutschland.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich für diese Orte eingesetzt.
Deshalb gibt es die Stiftung Berliner Mauer.
Diese Stiftung arbeitet für die Menschen in Deutschland.
Unsere Aufgaben:
- Wir kümmern uns um die Erinnerungs-Orte.
- Wir kümmern uns um die Reste der Mauer.
- Wir informieren über die Geschichte der Mauer.
- Wir erinnern an die Opfer.
Unsere Aktivitäten:
- Wir machen Ausstellungen.
- Wir organisieren Veranstaltungen.
- Wir unterstützen die Forschung.
- Wir pflegen Sammlungen.
- Wir sprechen mit Zeit-Zeuginnen und Zeit-Zeugen.
Zeit-Zeuginnen und Zeit-Zeugen sind Menschen, die die Mauer erlebt haben.
Im Mittel-Punkt unserer Arbeit steht die Geschichte der Berliner Mauer.
Und die Auswirkungen auf die Menschen in Ost und West.
Die Geschichte der Berliner Mauer kann uns auch heute weiterhelfen.
Wichtige Themen sind:
- Grenzen
- Flucht
- Recht und Unrecht
- Möglichkeiten einzelner Menschen
- Menschen-Rechte
Die Erinnerungs-Orte rund um die Berliner Mauer zeigen:
Regierungs-Formen wie in Ost-Deutschland sind sehr belastend für die Bevölkerung.
Die Regierung in Ost-Deutschland hat viel Macht ausgeübt.
Es gab keinen Platz für verschiedene Meinungen.
Manche Menschen haben anders gedacht als die Regierung in Ost-Deutschland.
Deshalb wurden sie benachteiligt und verfolgt.
Wir von der Stiftung Berliner Mauer sagen:
Eine vielfältige Gesellschaft ist gut.
Wir setzen uns aktiv für Vielfalt ein.
Sich austauschen
Unsere 6 Erinnerungs-Orte sind Orte von Begegnung und Austausch.
Bei unseren Veranstaltungen können Sie mit anderen Menschen ins Gespräch kommen.
Dabei freuen wir uns auf Besucherinnen und Besucher vor Ort.
Und übers Internet.
Wir denken:
Fragen an die Geschichte müssen immer wieder neu gestellt werden.
Deshalb tauschen auch wir uns aus:
• mit Forschungs-Einrichtungen
• mit Museen
• mit Gedenk-Stätten
Wir beschäftigen uns auch selbst mit Forschung.
Wir tauschen uns mit Menschen aus der ganzen Welt über unsere Ergebnisse aus.
Lebenslang lernen
Wir wollen unsere Besucherinnen und Besucher für Geschichte begeistern.
Egal wie alt sie sind.
Wir denken, dass Menschen ein Leben lang lernen können.
Auch wir selbst als Stiftung können immer dazulernen.
Wir wollen unsere Besucherinnen und Besucher informieren.
Und wir freuen uns, wenn Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden.
Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen und Ihrem Wissen!
Viele Geschichten über die Berliner Mauer
Die Berliner Mauer gehört zur Vergangenheit.
Das bedeutet:
Wir können heute nicht genau nachprüfen, was wirklich passiert ist.
Jeder Mensch erzählt eine Geschichte aus seiner eigenen Sicht.
Bestimmte Gruppen haben schon ihre Geschichte der Berliner Mauer erzählt.
Andere Gruppen haben ihre Sicht noch nicht mitgeteilt.
Das wollen wir ändern!
Wir wollen die Geschichte der Berliner Mauer von unterschiedlichen Gruppen erzählen lassen.
Besonders von Gruppen, die bisher noch nichts erzählt haben.
Keine Hindernisse für Menschen mit Beeinträchtigung
Viele Menschen besuchen die Orte der Stiftung Berliner Mauer.
Leider gibt es für Menschen mit Beeinträchtigung manchmal Hindernisse.
Das wollen wir ändern:
• Wir wollen die Orte für Menschen im Roll-Stuhl zugänglich machen.
• Wir bieten Informationen in Leichter Sprache an.
• Wir bieten Führungen in Leichter Sprache an.
Alle Besucherinnen und Besucher sollen sich willkommen fühlen.
Wir wollen Mitsprache und Mitgestaltung fördern.
Verantwortung übernehmen
Wir setzen uns für eine offene und demokratische Gesellschaft ein.
Und für ein friedliches Miteinander.
Wir sind gegen Ausgrenzung und Menschen-Feindlichkeit.
Wir finden:
Jeder einzelne Mensch trägt für sich und für die Gesellschaft Verantwortung.
Deshalb informieren wir über Geschichte.