Stand-Orte
Alle Stand-Orte der Stiftung Berliner Mauer © Stiftung Berliner Mauer
Auf dieser Seite werden die 6 Stand-Orte vorgestellt.
Sie finden viele Informationen über die Geschichte.
Es gibt noch mehr Informationen über die Orte heute.
Informationen zum Besuchen der Orte finden Sie auf der Seite "Besuchen".
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Die Gedenk-Stätte Berliner Mauer ist in der Bernauer Straße.
Die Bernauer Straße war durch die Berliner Mauer geteilt.
Die eine Seite der Straße gehörte zu West-Berlin.
Die andere Seite gehörte zu Ost-Berlin.
Viele Menschen in der DDR wollten nicht mit einer Mauer leben.
Sie sind geflohen.
Viele Menschen sind dabei an der Mauer gestorben.
Heute sehen Sie hier noch ein altes Stück Berliner Mauer.
Die Gedenk-Stätte Berliner Mauer ist auch ein Ort zum Gedenken.
Hier wird an die Menschen gedacht, die gegen Ost-Deutschland waren und die hier getötet wurden.
Was ist die Gedenk-Stätte Berliner Mauer?
In der Gedenk-Stätte erinnern wir uns an die Zeit, in der Deutschland in 2 Länder geteilt war.
Die beiden Länder waren die DDR und die Bundesrepublik Deutschland.
Das war vor rund 35 Jahren.
Auch Berlin war in 2 Teile aufgeteilt: in Ost-Berlin und in West-Berlin.
Ost-Berlin gehörte zur DDR.
West-Berlin gehörte zur Bundesrepublik Deutschland.
Viele Menschen in der DDR wollten lieber im Westen leben.
Sie sind aus der DDR geflohen.
Das wollte die Regierung der DDR nicht.
Deswegen hat sie eine Grenze gebaut.
In Berlin war die Grenze eine Mauer.
Die Mauer ging mitten durch Berlin.
Sie ging auch um West-Berlin herum.
Viele Menschen in der DDR waren nicht einverstanden mit der Politik in ihrem Land.
Sie wollten nicht länger mit einer Mauer leben.
Sie sind geflohen.
Viele Menschen sind dabei an der Mauer gestorben.
Im Jahr 1989 haben viele tausend Menschen gegen die DDR protestiert.
Und so ist die Mauer gefallen.
In der Gedenk-Stätte lernen Sie viele Geschichten über die Mauer.
Sie erfahren auch etwas über die Menschen aus dieser Zeit.
Die Bernauer Straße
Unsere Gedenk-Stätte besteht aus 2 Gebäuden und dem Außen-Gelände.
Alle Teile liegen an der Bernauer Straße.
Denn genau hier war die Berliner Mauer.
Hier war Berlin geteilt und noch an vielen anderen Stellen.
Hier war die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin.
Die Grenze war eine hohe Mauer.
Auf dem Außen-Gelände können Sie Reste der Berliner Mauer sehen.
Sie können auch Reste vom ehemaligen Grenz-Streifen sehen.
Der Grenz-Streifen war ein Stück Land hinter der Mauer.
Hier gab es Wachtürme, Stachel-Draht und Grenz-Soldaten.
Das Besucher-Zentrum
Im Besucher-Zentrum gibt es Informationen zur Gedenk-Stätte.
Hier können Sie einen Film über die Geschichte der Berliner Mauer sehen.
Es ist in der Bernauer Straße 119. Das ist in der Nähe vom S-Bahnhof Nord-Bahnhof.
Wir machen auch Sonder-Ausstellungen.
Sie sind immer für ein paar Monate zu sehen.
Dann sind sie zu Ende und eine neue Sonder-Ausstellung beginnt.
Dokumentations-Zentrum
Im Dokumentations-Zentrum können Sie eine Ausstellung zur Berliner Mauer sehen.
Hier werden diese Fragen beantwortet:
- Warum wurde die Mauer gebaut?
- Wieso stand die Mauer so lange?
- Warum fiel sie im Jahr 1989?
Die Außen-Aus-Stellung
Die Außen-Aus-Stellung ist an der Bernauer Straße.
Sie ist genau dort, wo die Berliner Mauer stand.
In der Aus-Stellung können Sie einzelne Stationen zur Geschichte ansehen.
Das sind zum Beispiel Reste der Mauer, ein Wachturm oder Fotos von früher.
Sie lernen auch Geschichten von Menschen kennen, die in der Bernauer Straße gewohnt haben.
Die Mauer hat das Leben dieser Menschen sehr verändert.
Die Erinnerungs-Stätte Marienfelde war früher ein großes Lager für Geflüchtete aus der DDR.
Die Geflüchtete haben dort gewohnt.
Heute können Sie dort eine Aus-Stellung sehen.
Sie erzählt von Flucht-Geschichten.
Was ist die Erinnerungs-Stätte Marienfelde?
Die Erinnerungs-Stätte ist heute ein Museum.
Mit dem Museum erinnern wir uns an die Zeit, in der Deutschland in 2 Länder geteilt war.
In dieser Zeit sind viele Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen.
Damals hießen diese Menschen DDR-Flüchtlinge.
Wo heute das Museum ist, haben früher DDR-Flüchtlinge gewohnt.
Denn sie hatten in der Bundesrepublik erstmal keine Wohnung und keine Arbeit.
Deshalb wohnten sie im Not-Aufnahme-Lager.
Zum Beispiel hier in Marienfelde.
Die Flüchtlinge haben bei ihrer Flucht fast alles zurück gelassen.
Das waren zum Beispiel ihre Wohnung, ihre Arbeit, Freunde und Familie.
Sie brauchten Hilfe. Im Not-Aufnahme-Lager wurde ihnen geholfen.
Sie konnten dort wohnen.
Sie bekamen auch Essen, Kleidung und Medizin.
Die East Side Gallery liegt in der Mühlenstraße in Berlin-Friedrichshain.
Hier war die Berliner Mauer. Hier war Berlin geteilt.
Hier war die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin.
Die Grenze war eine hohe Mauer.
An der East Side Gallery haben Künstler an die Mauer gemalt.
Von über 100 Künstlern aus über 20 Ländern.
Die Bilder können Sie hier sehen.
Die Gedenk-Stätte Günter Litfin ist in einem alten Wachturm.
Er liegt in der Kieler Straße in Berlin-Mitte.
Früher waren dort Grenz-Soldaten.
Sie haben aufgepasst, dass keiner aus der DDR flieht.
Im Wachturm wird die Geschichte von Günter Litfin erzählt.
Er wollte aus der DDR in den Westen fliehen.
Er war der zweite Mensch, der an der Mauer gestorben ist.
Berlin war früher geteilt, in Ost- und West-Berlin.
Dazwischen war eine Mauer.
Der Check-Point Charlie war der bekannteste Übergang an der Berliner Grenze.
Dieser Ort ist für die Geschichte von Deutschland sehr wichtig.
Deshalb gibt es eine Sonder-Aus-Stellung.
Sie ist nur für einen begrenzten Zeit-Raum da.
Das Parlament der Bäume liegt am Schiff-Bauer-Damm in Berlin-Mitte.
Die Berliner Grenze teilte Berlin mit einer Mauer von 1961 bis 1990 in Ost- und Westberlin.
Ben Wagin hat das Parlament der Bäume 1990 gegründet.
Es liegt auf der früheren Grenze.
Es ist ein Ort zum Gedenken.
Hier wird an die Menschen gedacht, die gegen die DDR waren und an der Grenze gestorben sind.
Im Parlament gibt es Kunst.
Zum Beispiel Bilder.
Es gibt auch viele verschiedene Bäume und Pflanzen.
Hier kann man über Umwelt nach-denken.