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Ausstellung

Gedenkstätte Günter Litfin

Die Gedenkstätte Günter Litfin

Die Gedenkstätte Günter Litfin, 2023 © Stiftung Berliner Mauer

Günter Litfin wurde am 24. August 1961 bei dem Versuch nach West-Berlin zu fliehen, von Angehörigen der Transportpolizei erschossen. Er war nach dem 13. August 1961 das erste Opfer gezielter Schüsse an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Die Gedenkstätte will an Günter Litfin und alle anderen Opfer der SED-Diktatur erinnern, die vom DDR-Grenzregime verletzt oder getötet worden sind.

Die Gedenkstätte ist durch private Initiative in einer ehemaligen „Führungsstelle“ der DDR-Grenztruppen eingerichtet worden. Sie wurde von einem Verein getragen, den der Bruder des getöteten Günter Litfin gegründet hat. Seit 2017 ist die Gedenkstätte Günter Litfin mit der Ausstellung offiziell Teil der Stiftung Berliner Mauer.

Von der Gedenkstätte führt ein Fuß- und Radweg am Spandauer Schifffahrtskanal entlang über den historischen Invalidenfriedhof zum ehemaligen Grenzkontrollpunkt Invalidenstraße. In der Verlängerung des Fuß- und Radweges jenseits der Invalidenstraße am Alexanderufer befindet sich südlich der Bahnbrücke am Wasser der Gedenkstein für Günter Litfin mit einer Tafel der Geschichtsmeile Berliner Mauer.

Mehr Informationen

Karte der Erinnerungsorte

Die Berliner Mauer ist aus dem Stadtbild verschwunden. Die Karte zeigt Orte des Erinnerns an die Berliner Mauer im heutigen Stadtraum. Es gibt Gedenkorte, Infotafeln, Ausstellungen und Kunstwerke. Die Karte bietet einen Zugang zu historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und unterschiedlichen Ausdrucksformen der Erinnerungskultur.

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