"Einheiten der Nationalen Volksarmee, der Volkspolizei und der Betriebskampfgruppen, riegeln die Sektorengrenze ab. Szene am Brandenburger Tor.", 13.08.1961 © akg-images
Mauerblicke. Berlin 1961–1990
Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor
Laufzeit: 13. August bis 17. August 2026
Platz des 18. März am Brandenburger Tor, 10117 Berlin
Deutsch & Englisch
Die Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“ widmet sich dem Bau der Berliner Mauer und dessen Auswirkungen. Mit Texten und zahlreichen historischen Fotografien gibt sie Einblicke in die Geschichte der Berliner Mauer und die besondere Situation am Brandenburger Tor.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Menschen, die mit der Teilung leben mussten, die Mauer beobachteten, dokumentierten oder überwachten. Sie zeigt den ungläubigen Blick der frühen Jahre ebenso wie den touristischen und den journalistischen Blick auf das Bauwerk. Auch die Perspektive der DDR-Staatsmacht, die die Mauer streng überwachte, sowie die Sicht westlicher Einsatzkräfte werden vermittelt.
Der temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor wird konzipiert und realisiert von Kulturprojekte Berlin, mit einer Ausstellung kuratiert von der Stiftung Berliner Mauer. Die Installation am Brandenburger Tor ist das Werk vi|ew des Künstlers Hubertus Hamm. Er wird bei diesem Projekt vertreten von art Next Level mit Unterstützung von Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V.
Hinweis
Aufgrund der Demonstration „Rave The Planet Parade“ bleiben Installation und Ausstellung am Brandenburger Tor am 15. August geschlossen, dafür sind diese über den Programmzeitraum hinaus am 17. August geöffnet.
Die Ausstellung wird im Rahmen des Sonderprogramms zum 65. Jahrestag des Mauerbaus realisiert.
Gefördert mit Mitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der LOTTO-Stiftung Berlin
Mehr Informationen: mauerbau65.berlin