Direkt zum Inhalt
Grenzübergang

Grenzübergang Friedrich-/Zimmerstraße (Checkpoint Charlie)

 Berlin, ca. 1963  Kontrollhaus am Checkpoint Charlie Ein US-Soldat betritt das Kontrollhaus am Checkpoint Charlie. Vor dem Eingang des Kontrollhauses liegen Sandsäcke. Im Hintergrund sind die Schaufenster eines Geschäftes sichtbar.

Kontrollhaus am Checkpoint Charlie, ca. 1963 © Stiftung Berliner Mauer, Foto: privat

Am „Checkpoint Charlie“ registrierten alliierte Posten ab dem 22.9.1961 die Angehörigen der amerikanischen, britischen und französischen Streitkräfte vor ihrer Fahrt nach Ost-Berlin. Ausländische Touristen konnten sich dort über den Aufenthalt in Ost-Berlin informieren.

Checkpoint „Charlie“ erhielt seinen Namen nach dem Nato-Alphabet: Die Angehörigen der alliierten Streitkräfte erreichten das Berliner Zentrum über Checkpoint A (Alpha) bei Helmstedt, dem Übergang von der Bundesrepublik Deutschland in die DDR, Checkpoint B (Bravo) bei Drewitz, dem Übergang von der DDR nach West-Berlin und Checkpoint C (Charlie) an der Friedrichstraße, dem Übergang von West- nach Ost-Berlin.

Wegen seiner Bestimmung zum Übergang für die Angehörigen der alliierten Streitkräfte war der Grenzübergang Friedrichstraße im Oktober 1961 Schauplatz der sogenannten Panzerkonfrontation. Als Symbol für die Auseinandersetzung zwischen den Weltmächten ist der „Checkpoint Charlie“ zum bekanntesten der innerstädtischen Kontrollpunkte geworden.

Heute erinnern eine Installation des Künstlers Frank Thiel, eine Tafel der Geschichtsmeile und eine Stele des Informations- und Orientierungssystems Berliner Mauer an den ehemaligen Grenzübergang. Ab dem 6. März 2026 ist die Ausstellung „Durch den Eisernen Vorhang“ vor Ort zu sehen, die von der Stiftung Berliner Mauer konzipiert wurde.

Karte der Erinnerungsorte

Die Berliner Mauer ist aus dem Stadtbild verschwunden. Die Karte zeigt Orte des Erinnerns an die Berliner Mauer im heutigen Stadtraum. Es gibt Gedenkorte, Infotafeln, Ausstellungen und Kunstwerke. Die Karte bietet einen Zugang zu historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und unterschiedlichen Ausdrucksformen der Erinnerungskultur.

Nach oben