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Gedenkort

Gedenkstein für die Opfer der Berliner Mauer

Foto von einem Gedenkstein mit Namen von Todesopfern

Gedenkstein an der Swinemünder Straße, 2026 © Stiftung Berliner Mauer, Foto: Nicole Halliday

An der Bernauer Straße nahe der Swinemünder Straße hat das Bezirksamt Wedding 1982 einen Findling zum ehrenden Gedenken an die Opfer der Berliner Mauer (im Bezirk Wedding) aufstellen lassen. Erinnert wird an Ida Siekmann, gest. 22.8.1961, Hans Dieter Wesa, gest. 23.8.1961, Rudolf Urban, gest. 17.9.1961, Olga Segler, gest. 26.9.1961, Bernd Lünser, gest. 4.10.1961, Ernst Mundt, gest. 4.9.1962, Ottfried Reck, gest. Nov. 1962, zwei damals unbekannte Opfer, gest. 9.6.1965 und 1.12.1984 sowie an Dietmar Schulz, gest. 25.11.1963. Bei den damals unbekannten Opfern handelt es sich um Dieter Brandes, angeschossen 9.6.1965, gestorben 11.1.1966 und Michael Horst Schmidt.

Weil es zum Zeitpunkt der Aufstellung keine gesicherten Angaben über die Zahl der Toten an der Berliner Mauer, ihre Lebens- bzw. Sterbedaten sowie die korrekte Schreibweise ihrer Namen gab, kam es bisher auf Gedenksteinen und -kreuzen im Verlauf der Berliner Mauer zu unterschiedlichen Aussagen. Als Zeugnisse der (West-Berliner) Erinnerungskultur werden diese Denkzeichen dennoch erhalten.

Karte der Erinnerungsorte

Die Berliner Mauer ist aus dem Stadtbild verschwunden. Die Karte zeigt Orte des Erinnerns an die Berliner Mauer im heutigen Stadtraum. Es gibt Gedenkorte, Infotafeln, Ausstellungen und Kunstwerke. Die Karte bietet einen Zugang zu historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und unterschiedlichen Ausdrucksformen der Erinnerungskultur.

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