Historische Fotografien des Notaufnahmelagers Marienfelde als Installation vor Ort © Stiftung Berliner Mauer
Flucht damals und heute
Zwischen 1949 und 1990 verließen rund vier Millionen Menschen die DDR in Richtung Bundesrepublik. Viele führte der Weg über das Notaufnahmelager Marienfelde in West-Berlin, bekannt geworden als „Tor zur Freiheit“. Heute befindet sich hier ein Museum zu Flucht und Ausreise aus der DDR. Zugleich ist Marienfelde ein lebendiger Ort der Ankunft geblieben – als Übergangswohnheim für rund 700 Geflüchtete aus Kriegs- und Krisengebieten weltweit.
Die Tandem-Führung „Flucht damals und heute“ bringt verschiedene Perspektiven in den Dialog: den historischen Blick auf das Notaufnahmelager und einen aktuellen Blick auf den Wohnheimbetrieb heute – vertreten durch eine Sozialarbeiterin des Wohnheims, die 2011 17-jährig nach Berlin kam und die ersten Jahre selbst hier gelebt hat.
Die Führung ermöglicht auch Zutritt auf das historische Gelände des Notaufnahmelagers, das im regulären Museumsbetrieb nicht zugänglich ist.
- Standort
- Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
- Dauer
- 90 Minuten
- Sprache
- Deutsch
- Zielgruppe
- Erwachsene, Schulen & Organisationen
- Kosten
- 5 €, ermäßigt 3 €
- Info
Die Führung findet im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 statt.