Checkpoint Charlie: Bund fördert Erinnerungsort
Berlin, 18. September 2026 – Die Stiftung Berliner Mauer begrüßt das Vorhaben des Bundes außerordentlich, den Betrieb des neu zu gestaltetenden Erinnerungs- und Bildungsortes am Checkpoint Charlie, der bis 2032 entstehen soll, dauerhaft finanziell zu unterstützen. So ist im jüngst unterzeichneten Hauptstadtfinanzierungsvertrag eine finanzielle Förderung der geplanten Außenausstellung am weltweit bekannten historischen Ort mit Bundesmitteln in Höhe von bis zu 700.000 Euro jährlich nach Fertigstellung vorgesehen. Die Stiftung Berliner Mauer wird den Erinnerungsort inhaltlich entwickeln und betreuen.
Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, sagte: „Wie kein anderer Ort weltweit steht der Checkpoint Charlie für die internationale Dimension der Berliner Mauer. Es ist deshalb ein wichtiges Signal, dass neben dem Land Berlin auch der Bund dauerhaft Verantwortung für den Checkpoint Charlie übernimmt. Wir können damit endlich auch langfristig einen Erinnerungsort mit adäquatem Informationsangebot und Aufenthaltsqualität für ein breites und internationales Publikum gestalten.“
Wettbewerb zur Gestaltung des Erinnerungsortes
Zur Gestaltung des urbanen Stadtraums am ehemaligen Grenzübergang Friedrichstraße / Zimmerstraße wurde im Sommer dieses Jahres ein Wettbewerb ausgelobt. Der Siegerentwurf stammt vom Berliner Büro A24 LANDSCHAFT mit Holzer Kobler Architekturen und ARGUS. Er bildet die Grundlage für die weitere Planung für die Neugestaltung des Ortes. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am Montag, 12. Oktober 2026 um 18 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung und Ausstellungseröffnung vorgestellt.
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Vom 13. bis 23. Oktober 2026 werden die Wettbewerbsarbeiten im Neuen Stadthaus, Otto-Suhr-Saal, 3. Obergeschoss, Parochialstraße 3, 10179 Berlin, öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 12 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Sonntags bleibt die Ausstellung geschlossen.
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Hannah Berger
Pressesprecherin | Leiterin der Abteilung Kommunikation und Veranstaltungen
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