65 Jahre Mauerbau
Temporärer Erinnerungsort am Brandenburger Tor und stadtweites Programm eröffnet
Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus ist heute der temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor eröffnet worden. Bei der Pressekonferenz heute sprachen der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Bis zum 16. August erinnert eine großformatige Installation an die Teilung Berlins und ihre Folgen.
Die Open-Air-Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“ zeigt historische Fotografien aus unterschiedlichen Perspektiven.
Führungen, Zeitzeugengespräche und Konzerte ergänzen das kostenlose Programm. Auch die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße bietet zahlreiche Veranstaltungen an. Dazu gehören die zentrale Gedenkveranstaltung am 13. August, Lesungen, Ausstellungen und Workshops. Stadtweit beteiligen sich zahlreiche weitere Einrichtungen mit Führungen und Veranstaltungen. Entlang der S-Bahn-Linien S1, S2, S25 und S26 wird zudem an die ehemaligen Grenz- und Geisterbahnhöfe erinnert.
Ein Projekt von Kulturprojekte Berlin und der Stiftung Berliner Mauer, in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Ermöglicht durch Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der LOTTO-Stiftung Berlin.
Der temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor wird konzipiert und realisiert von Kulturprojekte Berlin, mit einer Ausstellung kuratiert von der Stiftung Berliner Mauer. Die Installation am Brandenburger Tor ist das Werk vi|ew des Künstlers Hubertus Hamm. Er wird bei diesem Projekt vertreten von art Next Level mit Unterstützung von Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V.
Aufgrund der Demonstration „Rave The Planet Parade“ bleiben Installation und Ausstellung am Brandenburger Tor am 15. August geschlossen, dafür sind diese über den Programmzeitraum hinaus am 17. August geöffnet.