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Grenzübergang

Grenzübergang Invalidenstraße

Grenzkontrolle auf einer breiten Straße

Grenzkontrolle an der Grenzübergangsstelle Invalidenstraße © Stiftung Berliner Mauer, Foto: Hans-Joachim Grimm

Der Grenzübergang Invalidenstraße lag östlich der Sandkrugbrücke über den Spandauer Schifffahrtskanal in der Nähe des heutigen Berliner Hauptbahnhofs. Im Mai 1963 ereignete sich an der Übergangsstelle ein dramatischer Fluchtversuch.

Am 12. Mai 1963 versuchten zwölf junge Männer und Frauen mit einem Autobus die Grenze in Richtung West-Berlin zu durchbrechen. Von zahlreichen Kugeln der Grenzposten getroffen, blieb das Fahrzeug wenige Meter vor der westlichen Grenzlinie in dem engen Mauerdurchlass stecken. Die Flüchtlinge wurden verhaftet – mehrere durch Schüsse verletzt.

Wie nach Fluchtversuchen üblich, verstärkten die Grenztruppen anschließend die Sicherung der Sperranlagen. Sie errichteten mehrere hundert Meter vor dem eigentlichen Kontrollpunkt auf Ost-Berliner Gebiet eine zusätzliche Sperre, an der alle Fahrzeuge überprüft wurden, ehe sie in die Grenzübergangsstelle einfahren durften.

Karte der Erinnerungsorte

Die Berliner Mauer ist aus dem Stadtbild verschwunden. Die Karte zeigt Orte des Erinnerns an die Berliner Mauer im heutigen Stadtraum. Es gibt Gedenkorte, Infotafeln, Ausstellungen und Kunstwerke. Die Karte bietet einen Zugang zu historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und unterschiedlichen Ausdrucksformen der Erinnerungskultur.

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