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Grenzübergang

Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße

Hochgesicherter Grenzübergang mit mehreren Barrieren

Einblick in die Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße, 1971 © Stiftung Berliner Mauer, Foto: Hans-Joachim Grimm

Der Waren- und Postverkehr zwischen den Stadthälften wurde am Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße kontrolliert. Deshalb gehörte er flächenmäßig zu den großen Passierstellen. Außerdem durften dort Bürger der Bundesrepublik Deutschland nach Ost-Berlin einreisen. Das heute für den Autohandel genutzte Areal westlich der Heinrich-Heine-Straße war bis 1990 Teil des Grenzübergangs.

Mit einem Lastwagen versuchten am 18. April 1962 drei Männer aus Ost-Berlin, die Schlagbäume des Kontrollpunkts zu durchbrechen. Von Schüssen der Grenzposten getroffen, gelang es dem Fahrer, Klaus Brüske, den Wagen auf West-Berliner Gebiet zu steuern. Er verstarb noch vor Ort, seine beiden Mitfahrer erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

Um Wiederholungen zu unterbinden, wurde in die Übergangsstelle eine zusätzliche Slalomsperre eingebaut. Dennoch unternahmen am 26. Dezember 1965 zwei Männer aus West-Berlin mit zwei Frauen aus Ost-Berlin einen weiteren Fluchtversuch. Die im Auto versteckten Frauen wurden entdeckt. Grenzsoldaten erschossen den 27-jährigen Heinz Schöneberger, der den Wagen gefahren hatte und zu Fuß zu fliehen versuchte. Sein Begleiter aus West-Berlin und die beiden Frauen wurden verhaftet.

Karte der Erinnerungsorte

Die Berliner Mauer ist aus dem Stadtbild verschwunden. Die Karte zeigt Orte des Erinnerns an die Berliner Mauer im heutigen Stadtraum. Es gibt Gedenkorte, Infotafeln, Ausstellungen und Kunstwerke. Die Karte bietet einen Zugang zu historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und unterschiedlichen Ausdrucksformen der Erinnerungskultur.

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