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Grenzübergang

Grenzübergang Sonnenallee

Grenzübergang auf einer Straße im Winter

Grenzübergangsstelle Sonnenallee, ca. 1984 © Stiftung Berliner Mauer, Foto: Hans-Joachim Grimm

Die Grenzübergangsstelle Sonnenallee hat in den Jahren der Teilung verglichen mit anderen Übergangsstellen nur wenig Aufsehen erregt. Selten bildeten sich Warteschlangen wie beim Passierschein-Abkommen 1963/64 oder zu Ostern 1972, als vor Inkrafttreten des Viermächte-Abkommens über Berlin für West-Berliner die Einreise nach Ost-Berlin erlaubt worden war. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 ist der Grenzübergang durch den Film „Sonnenallee“ über Berlin hinaus bekannt geworden.

Wer dem Heidekampgraben in südlicher Richtung folgt kommt über die Forsthaus zur Britzer Allee und zur Brücke über den Britzer Zweigkanal. Am südlichen Ufer des Kanals starb im Februar 1989 der letzte Flüchtling, auf den die Grenzsoldaten der DDR in Berlin das Feuer eröffneten. Eine Stele des Künstlers Karl Biedermann erinnert am Ufer an den Tod von Chris Gueffroy.

Karte der Erinnerungsorte

Die Berliner Mauer ist aus dem Stadtbild verschwunden. Die Karte zeigt Orte des Erinnerns an die Berliner Mauer im heutigen Stadtraum. Es gibt Gedenkorte, Infotafeln, Ausstellungen und Kunstwerke. Die Karte bietet einen Zugang zu historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und unterschiedlichen Ausdrucksformen der Erinnerungskultur.

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