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Band spielt auf einer Bühne

Zwitschermaschine, Foto: Wolfgang Grossmann

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Workshop, Zeitzeugengespräch

Projekttag „Jung sein in der DDR: Alltag, Träume und Grenzen“

Offiziell setzte sich der Staat mit zahlreichen Angeboten für junge Menschen ein. Doch nicht alle Jugendlichen fanden diese staatlich gelenkten Veranstaltungen gut. Sie wollten ihre eigenen Wege gehen, hörten lieber Punk, Heavy Metal oder Hip-Hop. Sie trafen sich bei Konzerten in der ganzen DDR oder gründeten Bands, sie sehnten sich nach mehr Freiheit und wollten eigene Kleidungsstile ausprobieren. Das passte nicht immer zu den Vorstellungen des Staates.

Zuerst lernt Ihr den Lernort Keibelstraße kennen – eine ehemalige Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums des Innern. Ihr setzt euch mithilfe von Fotos, Zeitzeugenberichten und Textquellen mit Musik, Kleidung und Interessen von Jugendgruppen in der DDR auseinander. Dabei geht es um das Selbstbild der Jugendlichen und darum, wie Staat und Gesellschaft sie wahrnahm und auf sie reagierte.

Anschließend besucht Ihr die Gedenkstätte Berliner Mauer und sprecht mit einem Zeitzeugen, der die DDR als junger Mensch erlebt hat. Wie war sein Alltag in der DDR? Gehörte er zu einer bestimmten Szene? Wie kam man an die Musik aus dem Westen? Und was passierte eigentlich, wenn man zu sehr von der Norm abwich?

Zur Vorbereitung erhaltet Ihr eine kurze Biografie des Zeitzeugen und könnt eigene Fragen zum Gespräch mitbringen.

Schwerpunkthemen
• Alltag in der DDR
• Jugendkulturen und Musik (Punk oder Hip-Hop)
• Überwachung und Haft
• Arbeit mit historischen Quellen
• Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

Empfohlen für Jugendliche ab Klassenstufe 10

In Kooperation mit dem Lernort Keibelstraße

Ort
Gedenkstätte Berliner Mauer, Mehrere Orte
Für wen
Schulen & Organisationen
Gruppengröße
max. 29
Dauer
5 Stunden (inkl. Transfer zwischen den Orten und Pause)
Sprache
Deutsch
Kosten
Schulklassen kostenfrei
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