Direkt zum Inhalt

Unsere Vision

Visualisierung vom neuen Forum Checkpoint Charlie

Gewinnerentwurf von A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur gemeinsam mit Holzer Kobler Architekturen und ARGUS Stadt und Verkehr, 2026 

Das Forum Checkpoint Charlie

Der Checkpoint Charlie ist ein Ort an dem sich Berliner Stadtgeschichte und Weltgeschichte unmittelbar berühren: An diesem Grenzübergang verlief die Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin und hier trafen lokale Erfahrungen auf die globalen Konfliktfelder des Kalten Krieges. Mit dem „Forum Checkpoint Charlie“ soll am historischen Ort ab 2030 ein Erinnerungsort entstehen, der diese Geschichten verbindet. 

Das Forum soll die Geschichte des ehemaligen Grenzübergangs erzählen, internationale Perspektiven auf den Kalten Krieg eröffnen und Menschen aus Berlin, Deutschland und der Welt dazu einladen, sich mit der Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um gegenwärtige Fragen: Wie prägt der Ost-West-Konflikt unsere Welt bis heute? Und welche Spuren hat die Teilung der Welt hinterlassen – in den Gesellschaften, den Landschaften oder der Kultur? Im „Forum Checkpoint Charlie“ möchten wir diesen Fragen Raum geben.

Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs

Lageplan

Lageplan vom Gewinnerentwurf von A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur gemeinsam mit Holzer Kobler Architekturen und ARGUS Stadt und Verkehr, 2026

Im September 2026 wurde in einem Wettbewerbsverfahren der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen über die zukünftige Gestaltung des Checkpoint Charlie entschieden. Der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf des Teams von A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur gemeinsam mit Holz Kobler Architekturen und ARGUS Stadt und Verkehr bildet die Grundlage für die weitere Planung und die spätere bauliche Umsetzung. 

Der Entwurf greift Elemente der ehemaligen Grenzarchitektur auf und interpretiert sie neu. Er macht die wenigen erhaltenen oberirdischen Spuren des ehemaligen Grenzübergangs sichtbar und bezieht auch die archäologischen Befunde unter der heutigen Platzfläche mit ein. Ein Informationspavillon bildet die erste Anlaufstelle für die Besucherinnen und Besucher. Eine kostenlose Außenausstellung lädt dazu ein, den historischen Ort eigenständig zu erkunden. 

Das „Forum Checkpoint Charlie“ soll ein Ort für die Besuchenden der Stadt und die Menschen aus Berlin werden, an dem Geschichte erlebt, diskutiert und gemeinsam weitergedacht werden kann. Veranstaltungen, Bildungsseminare, Führungen und partizipative Formate ergänzen die Außenausstellung. Unterschiedliche Zugänge sollen Menschen mit verschiedenen Interessen und Vorkenntnissen ansprechen. Geschichte soll dabei nicht nur vermittelt werden. Der Ort soll auch Fragen stellen und Gespräche ermöglichen.

Bis die Pläne umgesetzt werden, bleibt es am Checkpoint Charlie nicht still. Schon heute wird geforscht, gesammelt und vermittelt. Temporäre Ausstellungen, Veranstaltungen, Führungen und digitale Angebote bringen Geschichte an den Ort. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden befragt, neue Quellen erschlossen und mit Fachleuten und Öffentlichkeit wird darüber diskutiert, welche Geschichten der zukünftige Erinnerungsort erzählen soll.

Lageplan

Lageplan vom Gewinnerentwurf von A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur gemeinsam mit Holzer Kobler Architekturen und ARGUS Stadt und Verkehr, 2026

Mehr Informationen

Machen Sie mit!

Illustration zur Visualisierung des Partizipationsprozesses für den künftigen Erinnerungsort.

Welche Vorstellungen und Wünsche haben Sie für das „Forum Checkpoint Charlie“? Teilen Sie uns Ihre Ideen mit und bringen Sie sich ein!

Hier mitmachen
Illustration zur Visualisierung des Partizipationsprozesses für den künftigen Erinnerungsort.
Ein junger Mann in blauer Weste und mit einem Tablet in der Hand befragt einen Touristen.ge" und einer stilisierten weißen Zeichnung des Ortes.

Befragung am historischen Ort, Sommer 2023 © Stiftung Berliner Mauer / CrowdInsights

Kulturfachlicher Dialog

Ein junger Mann in blauer Weste und mit einem Tablet in der Hand befragt einen Touristen.ge" und einer stilisierten weißen Zeichnung des Ortes.

Befragung am historischen Ort, Sommer 2023 © Stiftung Berliner Mauer / CrowdInsights

Im Sommer 2023 veranstaltete die Stiftung Berliner Mauer ein Kulturfachliches Dialogverfahren zum neuen Erinnerungsort Checkpoint Charlie. Vor Ort und digital konnten sich Interessierte mit ihren Vorstellungen einbringen und auch von ihren persönlichen Verbindungen zum Grenzübergang erzählen. Parallel fanden verschiedene Workshops mit Fachexpertinnen und -experten statt. Die Ergebnisse sind in einem Abschlussbericht zusammengefasst und fließen in die konzeptionellen Überlegungen ein.

Zur Seite des Dialogverfahrens

Städtebauliches Beteiligungsverfahren

Rote Illustration mit Schriftzug "Checkpoint Charlie - neue Wege" und einer stilisierten weißen Zeichnung des Ortes.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat 2022 ein Beteiligungsverfahren für interessierte Bürgerinnen und Bürger zur städtebaulichen Gestaltung des Ortes durchgeführt. Im Ergebnis entstanden Leitlinien, die nun Grundlage für die Gestaltung des Erinnerungsortes, aber auch für die Neubebauung der anliegenden Grundstücke sind.

Hier finden Sie Informationen zum Planungsprozess des Landes Berlin am Checkpoint Charlie.

Zur Seite des Beteiligungsverfahrens
Rote Illustration mit Schriftzug "Checkpoint Charlie - neue Wege" und einer stilisierten weißen Zeichnung des Ortes.
Nach oben