Unsere Vision
Blick auf die beiden Flächen des zukünftigen Erinnerungsortes © Alamy
Auf den beiden Flächen östlich und westlich der Kreuzung Friedrich-/Zimmerstraße wird ab 2030 das „Forum Checkpoint Charlie“ entstehen. Ein Ort, an dem Menschen aus Berlin, aus Deutschland und der Welt zusammenkommen, sich mit der Geschichte des Ortes und des Kalten Kriegs auseinandersetzen und miteinander ins Gespräch kommen. Bis zum Baubeginn will die Stiftung Berliner Mauer nicht nur möglichst viele Fachperspektiven zusammenbringen, sondern auch die Wünsche und Ideen der Öffentlichkeit einbeziehen.
Bei der Neugestaltung sollen die wenigen authentischen Reste der Grenzanlagen erhalten und vermittelt werden, ohne den Ort durch weitere Rekonstruktionen zu überformen. Das zukünftige „Forum Checkpoint Charlie“ wird ein Ort des Lernens, der Begegnung und des Austauschs. Ein Informationspunkt bildet dabei die erste Anlaufstelle für die Besucherinnen und Besucher. Hier beginnen auch Führungen und weitere Vermittlungsangebote.
In einer kostenlosen Außenausstellung auf beiden Plätzen sollen Menschen zusammenkommen und die Gelegenheit haben, sich mit dem historischen Ort, mit dem Ost-West-Konflikt und seinen globalen Auswirkungen auseinandersetzen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu diskutieren, sich einzubringen und zu lernen.
Der Checkpoint Charlie soll zukünftig ein Ort werden, an dem man sich gerne aufhält: Die Stiftung Berliner Mauer setzt sich deshalb für eine Verkehrsberuhigung der Friedrichstraße in diesem Bereich ein und will den Erinnerungsort so gestalten, dass ein öffentlicher Raum für Menschen aus Berlin und für die Besuchenden der Stadt entsteht, der nicht nur über den historischen Ort und den Kalten Krieg informiert, sondern Ihnen auch Aufenthaltsqualität bietet.
In einem Wettbewerbsverfahren der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen für den Checkpoint Charlie wurde jüngst über die zukünftige Gestaltung des Erinnerungsortes entschieden. Der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf soll dabei die Grundlage für die weitere planerische Bearbeitung und die spätere bauliche Umsetzung bilden. Die Ergebnisse werden im Oktober 2026 öffentlich ausgestellt.
Machen Sie mit!
Welche Vorstellungen und Wünsche haben Sie für das „Forum Checkpoint Charlie“? Teilen Sie uns Ihre Ideen mit und bringen Sie sich ein!
Kulturfachlicher Dialog
Im Sommer 2023 veranstaltete die Stiftung Berliner Mauer ein Kulturfachliches Dialogverfahren zum neuen Erinnerungsort Checkpoint Charlie. Vor Ort und digital konnten sich Interessierte mit ihren Vorstellungen einbringen und auch von ihren persönlichen Verbindungen zum Grenzübergang erzählen. Parallel fanden verschiedene Workshops mit Fachexpertinnen und -experten statt. Die Ergebnisse sind in einem Abschlussbericht zusammengefasst und fließen in die konzeptionellen Überlegungen ein.
Städtebauliches Beteiligungsverfahren
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat 2022 ein Beteiligungsverfahren für interessierte Bürgerinnen und Bürger zur städtebaulichen Gestaltung des Ortes durchgeführt. Im Ergebnis entstanden Leitlinien, die nun Grundlage für die Gestaltung des Erinnerungsortes, aber auch für die Neubebauung der anliegenden Grundstücke sind.
Hier finden Sie Informationen zum Planungsprozess des Landes Berlin am Checkpoint Charlie.