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Die Blackbox Kalter Krieg am Checkpoint Charlie
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9.1.2026

Checkpoint Charlie: Blackbox Kalter Krieg schließt

Am 10. Januar 2026 schließt die Blackbox Kalter Krieg am Checkpoint Charlie ihre Pforten – zehn Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Als Provisorium für drei Jahre geplant, informierte die Ausstellung seit 2012 über den Kalten Krieg als internationale Dimension der Teilung Berlins. Das Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V., das für den Betrieb und die Vermittlungsarbeit sorgte, begrüßte dort Gäste aus aller Welt. Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, betont: „Die Arbeit des Berliner Forums für Geschichte und Gegenwart an diesem bedeutsamen historischen Ort mit seiner enormen Anziehungskraft ist von unschätzbarem Wert für die Erinnerungslandschaft in Berlin. Die jetzt notwendig gewordene Schließung der Blackbox macht einmal mehr deutlich, wie wichtig eine dauerhafte Neugestaltung des Erinnerungsortes ist. An dem weltbekannten Schauplatz des Kalten Kriegs muss ein ansprechendes, zeitgemäßes Informations- und Bildungsangebot geschaffen werden, das dem Ort und seiner Bedeutung angemessen ist. Dafür werden wir – gemeinsam mit den anderen beteiligten Akteuren – unser Bestes geben.“

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Standorte der Stiftung Berliner Mauer

Die sechs Standorte der Stiftung befinden sich im Berliner Stadtgebiet. Der Besuch ist kostenfrei. Zentrale Themen sind die Geschichte der deutschen Teilung und der Berliner Mauer, Flucht und Ausreise aus der DDR, die Todesopfer an der Berliner Mauer sowie Kunst an der Mauer und der Checkpoint Charlie.

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