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Visualisierung Checkpoint Charlie
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27 September 2022

Dialogverfahren zum Bildungs- und Erinnerungsort Checkpoint Charlie startet

Am 4. Oktober 2022 beginnt das Dialogverfahren, das der Konkretisierung des Erinnerungsortes am Checkpoint Charlie und dessen städtebaulichen Rahmenbedingungen dient. 2018 begann der „Partizipationsprozess Zukunft Checkpoint Charlie” des Landes Berlin und im Jahr 2020 wurde der Bebauungsplan 1-98 durch den Senat beschlossen. Er sichert planungsrechtlich für den Checkpoint Charlie die Entwicklung eines Bildungs-und Erinnerungsortes.

Das Dialogverfahren konzentriert sich auf die Bereiche der ehemaligen Grenzübergangsstelle Friedrichstraße und des Grenzkontrollpunkts Checkpoint Charlie beiderseits entlang der Friedrichstraße zwischen Kochstraße und Krausenstraße. Im planerischen Fokus steht der öffentliche Raum mit den im Bebauungsplan ausgewiesenen Flächen für den Stadtplatz und Gemeinbedarfsflächen sowie die Straßen, Fassaden und Übergänge der angrenzenden Grundstücke. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich in die Debatte einzubringen.

In dem Dialogverfahren sind vier Veranstaltungen vorgesehen, die am 4. Oktober mit einer Auftaktveranstaltung beginnen.

Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer sagte dazu: „Das Dialogverfahren bietet die Chance zu diskutieren, wie an diesem berühmtesten Mauerort ein informativer und moderner Erinnerungsort aussehen kann. Nicht zuletzt die gegenwärtigen weltpolitischen Herausforderungen zeigen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem einstigen Ost-West-Konflikt im heutigen Kontext und die Vermittlungsarbeit an historischen Orten wie diesem ist.“

Mehr dazu auf der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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