BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE VON MAUER UND FLUCHT

 

DENKMALPFLEGE FÜR DIE BERLINER MAUER

Die Konservierung eines unbequemen Bauwerks

Die Reste der Berliner Mauer befinden sich 20 Jahre nach dem Mauerfall in einem überwiegend schlechten baulichen Zustand. »Mauerspechte« und Witterung haben ein großflächiges Schadensbild hinterlassen, so dass der Erhalt dieses »unbequemen« Denkmals eine interdisziplinäre Herausforderung darstellt. Sämtliche Mauerelemente müssen behutsam »ertüchtigt« werden, um als Geschichtszeugnisse weiterhin glaubhaft und aussagekräftig zu bleiben.

Die Publikation stellt die sich bei der Konservierung der Mauerelemente ergebenden Grundsätze, Ziele und praktischen Probleme in einen fachübergreifenden, internationalen Kontext. Vor dem Hintergrund von denkmalpflegerischen Erfahrungen mit zeitgeschichtlich bedeutsamen Stahlbetonbauten werden die Grundzüge eines wissenschaftlich fundierten Konservierungskonzepts für die erhaltenen Elemente der einstigen Sperranlagen dargestellt, mit dem die Grenzanlagen »im Zustand ihrer Überwindung« erhalten und dauerhaft als Bestandteil der Gedenkstätte Berliner Mauer gesichert werden sollen.

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Denkmalpflege für die Berliner Mauer
Axel Klausmeier / Günter Schlusche (Hg.)
Denkmalpflege für die Berliner Mauer
Die Konservierung eines unbequemen Bauwerks
Berlin 2011, Ch. Links Verlag
300 Seiten, 264 Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-86153-624-6
35,00 Euro (D)