
Am 27. September 2011 um 19.00 Uhr lädt die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu einer hochkarätig besetzten Veranstaltung zum Thema "Häftlingsfreikauf aus der DDR" ein. Nach der Präsentation von Ausschnitten aus dem Film "Die gekaufte Freiheit" von Jürgen Ast diskutieren Forscher, Betroffene und Beteiligte.
mehrQuellen, Fragen und Kontexte zur Mauergeschichte wurden für den Unterricht aufgearbeitet
Der 50. Jahrestag des Mauerbaus, am 13. August 2011, rückt dieses Kapitel der deutschen und internationalen Geschichte in den Fokus der Öffentlichkeit.
Damit es gelingt, dieses Thema Jugendlichen nachhaltig näherzubringen, bedarf es über den Jahrestag hinaus reichender Angebote, wie der neuen Lehrerhandreichung „Die Berliner Mauer – Quellen, Fragen, Kontexte“.
Sie wurde von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und politischer Bildung der Stiftung Berliner Mauer, des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (LStU) und des Landesinstitutes für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) erstellt. Kompakt für den Unterricht aufbereitet, präsentiert sie den Forschungsstand, didaktisch aufbereitete Materialien und methodisch weiterführende Texte. Der Anschaulichkeit und der Befähigung zur eigenständigen Urteilsbildung dient eine Vielfalt kommentierter Quellen – unter anderem Fotos, Karikaturen, Briefe, Erinnerungen, Presseberichte und geheimdienstliche Einschätzungen zu den Ereignissen vom August 1961 und ihren politischen wie menschlichen Folgen.
Der Band erscheint in der Reihe „Werkstatt für die DDR-Geschichte in der Schule“,
die vom LStU Berlin mit verschiedenen Kooperationspartnern herausgegeben wird.
Die Handreichung kann kostenlos über eine der drei genannten Institutionen bezogen werden (Din A4, 165 Seiten).
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Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus werden an der ehemaligen Grenze zwischen West-Berlin und dem Brandenburger Umland Stelen für die Todesopfer an der Berliner Mauer aufgestellt
Am Mauerweg in Teltow, Zehlendorfer Straße / Zeppelinufer, haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, zwei Erinnerungsstelen übergeben. Sie erinnern an zwei junge Männer, die bei Fluchtversuchen aus der DDR nach West-Berlin erschossen wurden:
· Peter Mädler, erschossen am 26. April 1963, im Alter von 19 Jahren
· Karl-Heinz Kube, erschossen am 16. Dezember 1966, im Alter von 17 Jahren
An den konkreten Orten am ehemaligen Grenzstreifen wird damit die Erinnerung an jene Menschen bewahrt, die auf der Suche nach Freiheit ihr Leben verloren oder durch tragische Umstände zu Opfern des Grenzregimes wurden. Die Übergabe der Stelen erfolgte im Gedenken an alle Todesopfer an der Berliner Mauer.
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Die neue Sonderausstellung "Verschwunden und Vergessen. Flüchtlingslager in West-Berlin" widmet sich den über 90 Flüchtlingslagern, die in den 1950er und 60er Jahren in West-Berlin für DDR-Flüchtlinge existierten und in Baracken, Fabrikgebäuden oder gar Bunkern untergebracht waren.
mehrStiftung Berliner Mauer beginnt mit Maßnahmen zur Erhaltung der Mauerreste
Montag, 1. August, 2011 um 11:00 Uhr
Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin
Die Erhaltung und Konservierung der Reste der Berliner Mauer gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Stiftung Berliner Mauer. Das stellt sich allerdings als unerwartet schwierig heraus, nachdem Fachleute die vorhandenen Abschnitte von Grenz- und Hinterlandmauer 2009 untersucht hatten und ihr einen überwiegend schlechten Zustand mit zum Teil großflächigen Schadensbildern und fehlender Standsicherheit bescheinigten.
Auf Basis einer wissenschaftlichen Tagung und nach den positiv verlaufenden Untersuchungen der BTU Cottbus („Stresstest“) hat die Stiftung mithilfe von Experten nun ein Konservierungskonzept erarbeitet, mit dessen Umsetzung am 1. August 2011 begonnen wird.
Aus diesem Anlass wird die Stiftung auch die Publikation zu diesem Thema sowie den von Prof. Dr. Leo Schmidt und Anja Merbach erarbeiteten Denkmalpflege-Management-Plan für die Reste der Berliner Mauer vorstellen.
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Stiftung Berliner Mauer beginnt mit Maßnahmen zur Erhaltung der Mauerreste
Die Erhaltung und Konservierung der Reste der Berliner Mauer gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Stiftung Berliner Mauer. Das stellt sich allerdings als unerwartet schwierig heraus, nachdem Fachleute die vorhandenen Abschnitte von Grenz- und Hinterlandmauer 2009 untersucht hatten und ihr einen überwiegend schlechten Zustand mit zum Teil großflächigen Schadensbildern und fehlender Standsicherheit bescheinigten.
Auf Basis einer wissenschaftlichen Tagung und nach den positiv verlaufenden Untersuchungen der BTU Cottbus („Stresstest“) hat die Stiftung mithilfe von Experten nun ein Konservierungskonzept erarbeitet, mit dessen Umsetzung am 1. August 2011 begonnen wird. Aus diesem Anlass weist die Stiftung auch die Publikation zu diesem Thema hin, sowie den von Prof. Dr. Leo Schmidt und Anja Merbach erarbeiteten Denkmalpflege-Management-Plan für die Reste der Berliner Mauer.
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In der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde laufen die Vorbereitungen für Veranstaltungen anlässlich des Gedenkjahres "50 Jahre Mauerbau" auf Hochtouren.
mehrMorgen um 18:30 Uhr eröffnet die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde ihre neue Sonderausstellung "Jeder Mensch ein Denkmal – Jedes Leben bedenkenswert". Mit Fragen rund um die Themen Flucht und Migration haben sich Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Gustav-Heinemann-Oberschule beschäftigt.
mehrKlein-Glienicke – zwischen den Schlössern Glienicke, Jagdschloss und Babelsberg gelegen – war durch die besondere Situation seiner Bewohner ein Brennpunkt im Kalten Krieg. Die DDRGrenzanlagen, die auf 112 Kilometern West-Berlin von Brandenburg trennten, ließen den Ort zu einer Enklave der DDR werden.
Der Todesstreifen durchschnitt die preußische Garten- und Kulturlandschaft,
die heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus wird die Ausstellung »Hinter der Mauer. Glienicke – Ort der deutschen Teilung« gezeigt:
Die Vorbesichtigung für die Presse findet am Donnerstag, 16. Juni 2011,
um 10:30 Uhr statt.
Ort: Schloss Glienicke, Orangerie, Königstrasse 36, 14109 Berlin
Pressemitteilung
An der Bernauer Straße besichtigte das royale Paar den Aussichtsturm mit Blick auf den früheren Mauerstreifen und die Grenzanlagen, die heute Denkmal und Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer sind. Prinzessin Victoria interessierte sich besonders für das von der Mauer geprägte Leben der Menschen im geteilten Berlin. In der Dauerausstellung „Berlin, 13. August 1961“ sahen sich die beiden historische Filmausschnitte aus der Zeit des Mauerbaus an. Auf dem Weg entlang der Reste der Mauer, zum Außengelände der Gedenkstätte, stimmten schwedische Schüler auf Klassenfahrt spontan ein Lied zu Ehren der Kronprinzessin an.
Vor dem Fenster des Gedenkens ließen sich Victoria und Daniel vom Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, die Schicksale von getöteten Maueropfern schildern und zeigten sich sehr bewegt. Die schwedischen Hoheiten legten für die Opfer weiße Rosen in die Nischen des Gedenkortes. Pfarrer Manfred Fischer erklärte, wie es zur Gründung der Gedenkstätte kam und wie heute in täglichen Andachten in der Kapelle der Versöhnung der Maueropfer gedacht wird. Kronprinzessin Victoria lobte die Gestaltung der Außenausstellung an der Bernauer Straße. Die Gedenkstätte wird in einem zweiten Teil weiter ausgebaut. Er wird am 50. Jahrestag des Mauerbaus, am 13. August 2011, eröffnet.
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Am 19. Mai 2011 um 19 Uhr startet die neue dreiteilige Veranstaltungsreihe "Geteilte Welt" der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Die erste Veranstaltung widmet sich dem Leben in Nordkorea.
mehrGenau vor einem Jahr führte die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde ihre Kinderführung mit dem Titel "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" ein. Sie sind ein voller Erfolg und werden sehr gut angenommen. Über 100 Kinder haben den Geschichten rund um Nepomuck und Bärlihupf, zwei Stofftiere, die zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleiteten, gelauscht.
mehrAm 8. April 2011 ist der ehemalige Fluchthelfer Detlef Girrmann im Alter von 82 Jahren in Erfurt verstorben. Detlef Girrmann wuchs in Magdeburg auf und gehörte ab Ende der 1940er Jahre einer Gruppe oppositioneller Jugendlicher an, die sich gegen die diktatorischen Strukturen in der SBZ/DDR für Freiheit und Demokratie einsetzten. 1950 entging der Jurastudent durch seine Flucht nach West-Berlin einer drohenden Verhaftung wegen seiner politischen Aktivitäten.
mehrViele DDR-Flüchtlinge und -Übersiedler, die in den 1970er und 1980er Jahren die DDR verließen, kommen jetzt ins Rentenalter und erleben oft eine böse Überraschung. In vielen Fällen wird ihnen lediglich eine Minimalrente gezahlt, obwohl ihnen bei ihrer Ankunft im Westen versichert worden war, dass sie auch bei der Rente westdeutschen Berufstätigen gleichgestellt werden.
mehrDer Historiker Keith Allen beschäftigt sich erstmals mit den zahlreichen nichtstaatlichen Organisationen, die seit den 1950er Jahren ebenfalls in den Aufnahmeprozess einbezogen waren.
mehrAm 16. März 2011 um 19:00 Uhr wird die neue Publikation der Stiftung Berliner Mauer „Nahaufnahme – Fotografierter Alltag in West-Berliner Flüchtlingslagern“ vom Autor Clemens Niedenthal in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde vorgestellt.
mehrFotobände und Zeitzeugenberichte aus der Zeit von Mauer und Teilung
Im 50. Jahr des Mauerbaus gibt die Stiftung zwei neue Buchreihen heraus. Neben einer wissenschaftlichen auch eine populärwissenschaftliche Reihe für ein breiteres Publikum. Mit dieser eigenen Buchreihe will die Stiftung Berliner Mauer die Geschichte der Mauer und die damit verbundenen menschlichen Schicksale wach halten. Die Bände mit Sammlungen historischer Fotos und eindrucksvollen Geschichten richten sich an eine breite Öffentlichkeit. In den Büchern werden seltene Ansichten der Mauer von Ostseite oder Einblicke in den Alltag von DDR-Flüchtlingen in West-Berlin gezeigt. Diese neue Buchreihe erscheint im Ch. Links Verlag.
Die DDR-Führung ordnete 1985 die Sprengung der Versöhnungskirche an. Die Gemeinde konnte nur ohnmächtig zusehen, wie das Gebäude in sich zusammen stürzte. Die Bilder des fallenden Kirchturms gingen damals um die Welt und wurden zu einem weiteren Symbol für den Schrecken der Teilung und die Unmenschlichkeit des SED-Regimes. Seit dem Mauerbau 1961 lag das Gotteshaus unzugänglich auf dem Mauerstreifen, konnte lediglich von den Grenzsoldaten betreten werden. Nach dem Fall der Mauer entstand durch eine Initiative aus der Gemeinde die heutige Gedenkstätte Berliner Mauer. Die Kapelle der Versöhnung wurde an dem Ort der zerstörten Kirche aufgebaut.
Andacht und Gedenken
„Die Versöhnungskirche wurde vor 26 Jahren gesprengt, doch sie bleibt unvergessen“
Freitag, 28. Januar 2011, 14:00 Uhr
Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße 4, (Einmündung Hussitenstr.), 10115 Berlin
Die Kapelle der Versöhnung ist Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer und wird auch als eines der wichtigen Elemente in deren Erweiterung mit einer großflächigen Außenausstellung einbezogen.
Neben einem aktiven Gemeindeleben ist sie Ort für Gedenkveranstaltungen und die täglichen Andachten zum Gedenken der Mauertoten.
Für Rückfragen:
Gedenkstätte Berliner Mauer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 467 9866 61
Email
Neue Ausstellung zieht mehr als 500.000 Besucher in die Bernauer Straße
Nach dem erfolgreichen Jahr 2009, mit zahlreichen Sonderveranstaltungen zu „20 Jahre Mauerfall“, waren auch im Folgejahr 2010 die Besucherzahlen auf hohem Niveau und konnten sogar noch gesteigert werden. Als einen der Gründe nennt der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, die hohe Akzeptanz der neuen Außenausstellung entlang der Bernauer Straße. Dieses erste Teilstück der im Bau befindlichen Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer, wird inzwischen bis in die späten Abendstunden von interessierten Besuchern besichtigt.
Gemeinsam mit dem britischen Botschafter Simon McDonald besuchte das Mitglied der königlichen Familie am Sonntag die Gedenkstätte Berliner Mauer
"It was a fantastic visit, thank you, Harry" hat Prinz Harry von England in das Gästebuch der Gedenkstätte Berliner Mauer eingetragen. Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, führte den jüngsten Sohn von Prinz Charles zunächst auf den Aussichtsturm und erklärte ihm die Geschichte der Bernauer Straße und die Zeit von Mauer und Teilung.
Am 25. November 2010 um 19:00 Uhr wird die neue Sonderausstellung „Weihnachten W. Germany – DDR-Flucht und Neuanfang“ eröffnet, die bis zum 7. Januar 2011 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sein wird. Mit Blick auf das Weihnachtsfest zeichnet die Ausstellung anhand von Schicksalen aus der Zeit bis zum Mauerbau den Weg von DDR-Flüchtlingen in die neue Heimat nach.
mehrAm 9. November 2010 jährt sich der Tag, als die Berliner Mauer geöffnet wurde. Die Stiftung Berliner Mauer erinnert mit einer Gedenkveranstaltung an die bewegende Zeit im Herbst 1989, an die Friedliche Revolution und das Ende der Deutschen Teilung.
Die Andacht zum Fall der Mauer und zur Erinnerung an die Opfer findet in der Kapelle der Versöhnung statt. Am nationalen Denkmal für die Opfer von Mauer und Gewaltherrschaft werden anschließend Kerzen entzündet.
Preisträger des Schülerwettbewerbs beteiligen sich an der Gedenkveranstaltung zum Mauerfall am 9. November 1989
mehrSonderpreis im Rahmen des Deutschen Städtebaupreises 2010
Die Gedenkstätte Berliner Mauer erhielt eine Auszeichnung im Rahmen des Sonderpreises des Deutschen Städtebaupreises. Gewürdigt wurden hier die Landschaftsarchitekten sinai. , die Architekten Mola Winkelmüller, der Ausstellungsplaner ON architektur und die Grafiker Weidner Händle gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer, Grün Berlin GmbH und der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung.
Am 3. Oktober 2010 um 14:00 Uhr wird die Ausstellung "Der Einheit auf der Spur –
Ergebnisse des Schülerwettbewerbs '20 Jahre Deutsche Einheit'" in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde eröffnet. Gleichzeitig werden die Preise an die drei Gewinnerklassen des Wettbewerbs überreicht.
„Der Einheit auf der Spur“ – Beeindruckende Wettbewerbsarbeiten von Schülern
Berlin, 29. September 2010 – Am 3. Oktober 2010 um 14:00 Uhr wird die Ausstellung „Der Einheit auf der Spur – Ergebnisse des Schülerwettbewerbs ‚20 Jahre Deutsche Einheit’“ in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde eröffnet. Gleichzeitig werden die Preise an die drei Gewinnerklassen des Wettbewerbs überreicht. Den 1. Preis im Wert von 3.000 € erhält die Klasse 11 c der Bertha-von-Suttner-Oberschule für ihre Arbeit zur Frage „Wächst zusammen, was zusammengehört?“. Den mit 2.500 € dotierten 2. Preis wird der Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel des 10. Jahrgangs der Gustav-Heinemann-Oberschule entgegennehmen. Den 3. Preis im Wert von 2.000 € wird die Klasse 11b des Canisius-Kollegs erhalten. Insgesamt 321 Schüler/innen aus Berlin und Brandenburg haben sich mit Projektarbeiten an dem Wettbewerb beteiligt. Die Sonderausstellung ist bis zum 14. November 2010 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen.
Ausstellung zu Klein-Glienicke – Freundeskreis gegründet
www.hinter-der-mauer.de
Die Jury des Schülerwettbewerbs "20 Jahre Deutsche Einheit" der Stiftung Berliner Mauer gibt die Gewinner bekannt. Den 1. Preis im Wert von 3.000 € erhält die Klasse 11 c der Bertha-von-Suttner-Oberschule für ihre Arbeit zur Frage „Wächst zusammen, was zusammengehört?“.
mehr„Wie wichtig die Wahrung der Menschenrechte, der hohe Wert von Freiheit und Demokratie sind, das zeige der Schrecken der Teilung“, so Pfarrer Manfred Fischer zum Jahrestag des Mauerbaus. In einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung haben der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit, der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, Rainer Eppelmann, der Vorsitzende der Stiftung Aufarbeitung, Rainer Wagner, der Vorsitzende der UOKG (Union der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft) sowie zahlreiche Vertreter von Opfergruppen, Mitglieder des Bundestages, Vertreter der Parteien und Kirchen, der Opfer von Mauerbau der Teilung gedacht.
mehrAndacht und Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Berliner Mauer
Am 13. August 1961 hat das DDR-Regime mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen. Die Stiftung Berliner Mauer erinnert an dieses Ereignis vor 49 Jahren und gedenkt der Opfer von Mauer und Teilung. Wir sehen uns in besonderer Weise verpflichtet, dieses Kapitel deutscher Geschichte auch jüngeren Generationen zu vermitteln. Die Opfer dürfen nicht vergessen werden.
Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin: Das Roggenfeld an der Kapelle der Versöhnung
Projekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde und Michael Spengler/denkwerk
Im November 2009 waren die ersten Stelen für drei Mauertote und ein Unfallopfer von Walter Momper, dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, unter reger Bürgerbeteiligung eingeweiht worden. Nun wurden drei der bereits aufgestellten Stelen mutwillig beschädigt. Harald Fiss erstattete Strafanzeige.
mehrDie Jury des Schülerwettbewerbs „20 Jahre Deutsche Einheit“ der Stiftung Berliner Mauer hat sich einen ersten Eindruck von den eingereichten Arbeiten verschafft. Über 300 Schüler/innen aus Berlin und Brandenburg haben sich mit Projektarbeiten ihrer Klassen an dem Wettbewerb beteiligt.
mehrDie Besucherzahlen steigen auch nach „20 Jahre Mauerfall“ weiter an
mehrIm Kontext der Überarbeitung des Parlaments der Bäume, das am 30. September
2010 als Teil des Berliner Mauerkonzepts der Öffentlichkeit übergeben werden wird,
stellt Ben Wagin am Mittwoch, den 7. Juli 2010, um 11 Uhr einen Erinnerungsstein und die Beschriftung der Plastiken an der Großen Querallee im Tiergarten vor, die als erste künstlerische Protestaktion gegen den Mauerbau an diesem geschichtsträchtigen Ort zwischen 1961 und 1963 entstanden sind.
Am 18. Juni 2010 findet in der Gedenkstätte Berliner Mauer das 7. Berlin-Brandenburgische Forum für zeitgeschichtliche Bildung statt, das jährlich von der Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Berlin und Brandenburg veranstaltet wird. Dieses Jahr widmet sich das Forum kreativen Formen der Gedenkstättenarbeit, einem hochaktuellem Thema. Gerade für junge Leute ist es ein spannender Ansatzpunkt der Auseinandersetzung mit historischen Themen, eigene kreative Ausdrucksformen zu entwickeln.
mehrNeue Ausstellung über die Geschichte und den Schrecken der Teilung
mehrHeute um 15:00 Uhr stellt der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, in Anwesenheit von Özcan Mutlu, dem Bildungspolitischen Sprecher der Fraktion Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, und Bettina Effner, der Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, das neue bildungspolitische Programm der Stiftung für Kinder im Alter von 9-13 Jahren erstmals der Öffentlichkeit vor.
mehrDie Sonderausstellung „Alles auf Anfang. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin“ wird heute um 19:00 Uhr von Dr. Axel Klausmeier, dem Direktor der Stiftung Berliner Mauer, und Günter Piening, dem Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration, sowie Franz Allert, dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, eröffnet.
mehrErweiterung der Gedenkstätte nimmt immer mehr Form an – erster Teil wird im Mai eröffnet
mehrGründonnerstag eröffnet das Bistro "Grenzfall" für die Besucher
mehrIn der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde wird derzeit die nächste große Sonderausstellung "Alles auf Anfang. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin" vorbereitet, die am 15. April 2010 um 19:00 Uhr eröffnet werden wird.
mehrNachgezeichneter Wachturm wird an Bernauer Straße aufgestellt
Tagung in der Gedenkstätte zur Konservierung von Mauerresten
Die Stiftung Berliner Mauer ruft Schulklassen aus Berlin und dem Berliner Umland auf, sich an dem neu ausgeschriebenen Wettbewerb „20 Jahre Deutsche Einheit“ zu beteiligen.
mehrGedenkstätte und Gemeinde erinnern an Kirchensprengung im Todesstreifen
mehrDie erfolgreiche Sonderausstellung „Mit der S-Bahn in den Westen“, in deren Zentrum die historische Bedeutung der Berliner S-Bahn im Kontext von Flucht, Ausreise und Besuchsreisen in der geteilten Stadt steht, wird bis zum 31. März 2010 verlängert.
mehrDie Literatur-Nobelpreisträgerin liest aus ihrem Roman „Atemschaukel“
mehrIn der Kapelle der Versöhnung wurde mit einer Andacht von Pfarrer Manfred Fischer der Teilung und ihrer Opfer gedacht und an den Mauerfall 1989 erinnert. Prof. Dr. Ernst Cramer, Vorstandvorsitzender der Axel Springer Stiftung, Jahrgang 1913, schilderte seinen ganz persönlichen Rückblick auf die unterschiedlichen Ereignisse an einem 9. November, dazu zählen auch die Pogrome von 1938, in
deren Folge Cramer als Jude im KZ Buchenwald inhaftiert wurde. Damit habe das dunkelste und verabscheuungswürdigste Kapitel der deutschen Geschichte begonnen. Den Mauerfall bezeichnete Cramer als ein Wunder der deutschen Geschichte.
Mit dieser Ausstellung im Nordbahnhof wurde der erste Teil der großflächigen Außenausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer realisiert. Es ist eine Dokumentation mit seltenen historischen Fotos und Videos.
mehrBundespräsident Horst Köhler besuchte aus Anlass der Übergabe der Erntekrone der deutschen Landwirtschaft eine ökumenische Andacht in der Kapelle der Versöhnung. Anschließend nahm der Bundespräsident an der Aussaat auf dem Roggenfeld vor der Kapelle auf dem ehemaligen Todesstreifen teil.
mehrUnmittelbar nach dem Mauerfall am 9. November 1989, flog der weltbekannte Cellist und Dirigent Mstislav Leopoldowitsch Rostropowitsch spontan von Paris nach Berlin. An der Mauer spielte er am 11. November 1989 mit seinem Cello und huldigte damit einem der denkwürdigsten Momente der Geschichte. 20 Jahre später gibt sein Schüler, der Ausnahmecellist Xavier Phillips, im Gedenken an seinen Lehrer ein Cellokonzert in der Kapelle der Versöhnung, auf dem ehemaligen Todesstreifen. Er spielt Stücke von Bach, Dutilleux und Britten.
mehrDie Berliner Mauer, die Teilung Deutschlands und die damit verbundenen menschlichen Schicksale waren Themen unzähliger Spielfilme und Dokumentation. Sie spiegeln heute die Sicht und das Empfinden von damals wider und eröffnen uns heute, 20 Jahre nach dem Mauerfall, neue und interessante Perspektiven.
Die Filme werden jetzt an dem Ort gezeigt, der wie kein anderer für den Schrecken der Teilung steht - bei ihrer damaligen Produktion unvorstellbar.
Am 13. August 1961 hat das SED-Regime mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen. Die Stiftung Berliner Mauer erinnert an dieses Ereignis und gedenkt der Opfer von Mauer und Teilung. Dieser Teil der jüngsten deutschen Geschichte darf nicht vergessen werden.
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Das Buch „Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989“ wurde herausgegeben vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer unter der Projektleitung von Dr. Hans-Hermann Hertle und Dr. Maria Nooke.
mehrSeit fünf Jahren wird auf dem Gelände der Kapelle der Versöhnung im Bereich der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße Roggen angebaut. In diesem Jahr stehen etwa 0,2 ha. Tausende Besucher sind durch das wogende Feld im Todesstreifen der Berliner Mauer geschritten und werden das auch in Zukunft tun können. Viele haben sich von diesem symbolträchtigen Zeichen von Werden und Vergehen anregen lassen.
mehrDer Neubau des Informationspavillons an der Bernauer- Ecke Gartenstraße wird erster Anlaufpunkt für die Besucher und zentraler Wegweiser zu allen Elementen der erweiterten Gedenkstätte. Der Pavillon ist ein preisgekrönter Entwurf der Architekten Mola und Winkelmüller. Seine Eröffnung ist für den 9. November 2009, dem 20. Jahrestag des Mauerfalls, geplant. Das Richtfest bestätigt den Zeitplan für die Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer.
mehrPfarrer Oskar Brüsewitz, der durch seine Selbstverbrennung ein Zeichen gegen die Unterdrückung der Glaubensfreiheit in der DDR setzte, hätte in diesem Jahr am 30. Mai seinen 80. Geburtstag begangen.
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